Immobilien · 2. November 2026
CAPADEI-Präsident Raúl Constantino warnte, dass der schwächere US-Dollar gegenüber dem Guaraní die Margen von Immobilienentwicklern belastet. Laut am Montag veröffentlichten Äußerungen werden neue Investitionen verschoben; einzelne laufende Vorhaben seien gestoppt worden.
Wechselkursrisiko bei Bauprojekten
Immobilien werden häufig in Dollar verkauft, während ein großer Teil der Bau- und Betriebskosten in Guaraní anfällt. Fällt der Dollar, steigen diese Kosten in Dollar gerechnet. Bereits vereinbarte Verkaufspreise lassen sich nicht immer entsprechend anpassen.
Keine Gesamtzahl gestoppter Projekte
Der Verband nannte weder die Zahl der verschobenen Projekte noch einen aggregierten Verlustbetrag. Aus den Aussagen lässt sich deshalb kein allgemeiner Stillstand des Immobilienmarktes ableiten.
Für Investoren relevant
Zu prüfen sind Vorverkäufe, Zahlungswährungen, Finanzierung, Bauzeiten und nachprüfbare Verkäufe. Steigende Dollarpreise erhöhen nicht automatisch die Gewinnmarge.
Radar-Einordnung: Langfristige Projekte brauchen verlässliche Wechselkursannahmen und belastbare Zahlungspläne.
Eigene konzeptionelle Illustration von Radar Inversión.
Quelle: Última Hora · 2/11/2026.


